Einsatztagebuch

Die Bezeichnung "Feuerwehr" ist für unser heutiges Aufgabenfeld eigentlich nicht mehr zeitgemäß. Ständig kamen in der Geschichte der Feuerwehr neue Tätigkeitsfelder hinzu und auch heute ist manch einer erstaunt, in welchen Situationen die "Blauröcke" zur Hilfe gerufen werden. Längst wurde über neue Namen wie "Universalwehr" diskutiert, aber letztlich bis zum heutigen Tag blieb alles (nahezu) unverändert. Wir sind noch immer die Feuerwehr und eilen jedem von Ihnen schnellstmöglich zur Hilfe, wenn Sie oder ein Teil ihrer Umwelt in Not gerät.
Um Ihnen über diese Einsatzvielfalt einen kleinen Überblick zu geben, dokumentieren wir die Einsätze eines jeden laufenden Jahres hier in unserem

Einsatztagebuch:

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Lfd. Nr. 25 / 2011

Datum 05.04.2011
Alarmierungszeit 06:12 Uhr
Einsatzstichwort First-Responder-Einsatz
Straße Kirchstrasse
Ortsteil Burgaltendorf
Gemeldete Lage Da sämtliche Rettungsmittel im Bereich der Ruhrhalbinsel in anderen Einsätzen gebunden waren, wurden wir bei diesem akuten Notfall mit unserer "First-Responder"-Einheit alarmiert, um die Hilfsfrist bis zum Eintreffen des Rettungsdienst zu verkürzen.
Getroffene Maßnahmen Der Patient wurde erstversorgt und anschließend bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut.

Lfd. Nr. 24 / 2011

Datum 04.04.2011
Alarmierungszeit 19:34 Uhr
Einsatzstichwort Brandmelder
Straße Worringstrasse
Ortsteil Burgaltendorf
Gemeldete Lage Die Druckknopfmelder eines Asylbewerberheims hatten ausgelöst.
Getroffene Maßnahmen Bei Eintreffen der Kräfte stellte sicher heraus das es sich sich um einen medizinischen Notfall handelte. Da der Rettungsdienst parallel zur Feuererwehr ausrückte übernahm dieser die Versorgung des Patienten. Die anderen Fahrzeuge konnten ihren Einsatz früher beenden und fuhren ihre Standorte an.

Lfd. Nr. 23 / 2011

Datum 03.04.2011
Alarmierungszeit 20:24 Uhr
Einsatzstichwort Zimmerbrand
Straße Auf dem Loh
Ortsteil Burgaltendorf
Gemeldete Lage In einem Wohnzimmer war ein Fernseher in Brand geraten.
Getroffene Maßnahmen Als die Feuerwehr eintraf, hatten die Anwohner den Brand mit einem Pulverlöscher bereits gelöscht. Da das betreffenden Zimmer noch voll Rauch war, ging ein Trupp unter Atemschutz vor, um Lüftungsmaßnahmen durchzuführen. Gleichzeitig wurde außerhalb der Wohnung ein Überdrucklüfter in Betrieb genommen. Nach kurzer Zeit war die Wohnung rauchfrei und die Kräfte konnten den Einsatz beenden.

Lfd. Nr. 22 / 2011

Datum 27.03.2011
Alarmierungszeit 20:55 Uhr
Einsatzstichwort Brandmelder
Straße Worringstrasse
Ortsteil Burgaltendorf
Gemeldete Lage Die Druckknopfmelder eines Asylbewerberheims hatten ausgelöst.
Getroffene Maßnahmen Die gesamte Einrichtung wurde kontrolliert. Da sich jedoch niemand meldete, der den Melder betätigte und auch keine Gefährdung zu erkennen war, wurden die böswillig eingedrückten Druckknopfmelder wieder zurückgesetzt. Anschließend rückten die eingesetzten Kräfte wieder ein.

Lfd. Nr. 21 / 2011

Datum 26.03.2011
Alarmierungszeit 01:19 Uhr
Einsatzstichwort First-Responder-Einsatz
Straße Mölleneystrasse
Ortsteil Burgaltendorf
Gemeldete Lage Da sämtliche Rettungsmittel im Bereich der Ruhrhalbinsel in anderen Einsätzen gebunden waren, wurden wir bei diesem akuten Notfall mit unserer "First-Responder"-Einheit alarmiert, um die Hilfsfrist bis zum Eintreffen des Rettungsdienst zu verkürzen.
Getroffene Maßnahmen In diesem Fall handelte es sich um zwei Patienten, die erstversorgt und anschließend bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut wurden.

Lfd. Nr. 20 / 2011

Datum 24.03.2011
Alarmierungszeit 09:11 Uhr
Einsatzstichwort Brandmelder
Straße Rüpingsweg
Ortsteil Überruhr-Holthausen
Gemeldete Lage Der Brandmelder eines Altenheims hatte ausgelöst.
Getroffene Maßnahmen Die ausgelösten Melder wurden begangen und kontrolliert, dabei konnte jedoch kein Grund für die Auslösung festgestellt werden. Anschließend konnten die Kräfte wieder einrücken.

Lfd. Nr. 19 / 2011

Datum 22.03.2011
Alarmierungszeit 19:09 Uhr
Einsatzstichwort Brandmelder
Straße Klapperstrasse
Ortsteil Überruhr-Holthausen
Gemeldete Lage Die Brandmeldeanlage der Sporthalle der Johann Peter Hebel Sporthalle hatte ausgelöst.
Getroffene Maßnahmen Die ausgelösten Melder wurden begangen. Es konnte jedoch kein Grund für die Auslösung entdeckt werden. Nachdem die Anlage zurückgestellt wurde, konnten die Kräfte wieder einrücken.

Lfd. Nr. 18 / 2011

Datum 13.03.2011
Alarmierungszeit 13:59 Uhr
Einsatzstichwort Brandmelder
Straße Worringstrasse
Ortsteil Burgaltendorf
Gemeldete Lage Die Druckknopfmelder eines Asylbewerberheims hatten ausgelöst.
Getroffene Maßnahmen Beim Eintreffen der ersten Kräfte meldete sich ein Bewohner bei diesen. Er berichtete, das Streitigkeiten zwischen einigen Bewohnern drohte handfest zu eskalieren. Daraufhin hatten die Bewohner die Polizei gerufen und den Hausalarm, der bei der Feuerwehrleitstelle aufgeschaltet ist, ausgelöst. Die Lage hatte sich beim Einteffen der Feuerwehr bereits wieder beruhigt, so dass die Einsatzstelle der Polizei übergeben wurde, die alle weiteren Maßnahmen traf. Nachdem die zerstörte Scheibe des Druckknopfmelders ersetzt war, konnte die Feuerwehr wieder einrücken.

Lfd. Nr. 17 / 2011

Datum 10.03.2011
Alarmierungszeit 18:32 Uhr
Einsatzstichwort Brandmelder
Straße Worringstrasse
Ortsteil Burgaltendorf
Gemeldete Lage Die Druckknopfmelder eines Asylbewerberheims hatten ausgelöst.
Getroffene Maßnahmen Die gesamte Einrichtung wurde kontrolliert. Da sich jedoch niemand meldete, der den Melder betätigte und auch keine Gefährdung zu erkennen war, wurden die böswillig eingedrückten Druckknopfmelder wieder zurückgesetzt. Anschließend rückten die eingesetzten Kräfte wieder ein.

Lfd. Nr. 16 / 2011

Datum 10.03.2011
Alarmierungszeit 09:30 Uhr
Einsatzstichwort Eingeklemmte Person
Straße Deipenbecktal
Ortsteil Burgaltendorf
Gemeldete Lage In höhe der Bushaltestelle "Waldschlößchen" wurde ein Verkehrsunfall gemeldet, bei dem sich ein PKW überschlagen haben soll.
Getroffene Maßnahmen Beim Eintreffen der Einsatzkräfte lag der PKW auf der Seite quer zur Fahrbahn. Der ca 70-jährige Fahrer stand in seinem Fahrzeug auf der Beifahrertür und schaute aus dem Fahrerfenster. Um gefahrlos am Unfallwagen arbeiten zu können wurde dieser mit Hilfe von Keilen und einem Leiterteil gegen Umfallen gesichert. Gleichzeitig wurde der Patient betreut und die Möglichkeiten erkundet, den Patieten zu befreien. Hierbei zeigte sich, wie so oft, das der einfachste Weg eben auch der beste ist: Der Kofferaum lies sich ohne Probleme öffnen und dank einer umklappbaren Rücksitzbank konnte der Patient selbstständig aus seinem Fahrzeug gehen. Bei dem Unfall hatte er sich glücklicherweise nur leicht verletzt und wurde dem Rettungsdienst zur Abklärung seiner Verletzungen übergeben. Anschließend wurde der PKW wieder auf seine Räder gestellt und ausgelaufene Betriebsmittel abgestreut.
Weitere Informationen Ausführlicher Bericht in der Pressemappe der Feuerwehr Essen:
Pressemappe der Feuerwehr Essen