previous arrow
next arrow
Slider
31.05.2019 14:11
Tierrettung
30.05.2019 10:55
Brandmelder
28.05.2019 12:08
Technische Hilfe
28.05.2019 08:47
Brandmelder
25.05.2019 23:18
Brandmelder
Einsätze in 2019: 58
Prognose für 2019: 126

Feuer in der ehemaligen "Geneal"-Büromöbelfabrik

Mittels Drehleiter wird eine Entlüftungsöffnung an der Längsseite der Industriehalle geschaffen, damit ein Abzug der Rauchgase möglich wird.

In einer Halle der ehemaligen Büromöbelfabrik Geneal in Essen-Burgaltendorf ist am Nachmittag ein Feuer ausgebrochen. Bei Löschversuchen mit einem Feuerlöscher zog sich ein 63 Jahre alter Mitarbeiter eine Rauchvergiftung zu. Er kam nach notärztlicher Versorgung in ein Krankenhaus.

Freiwillige Feuerwehr unter Tage

Der Förderturm der Zeche Heinrich an der Langenberger Straße, Höhe Bahnhof Essen-Holthausen.

Am 13.03.09 ging es für unsere Wehrleute bergab und zwar bis zur sechsten Sohle der Zeche Heinrich. Schon lange beschäftigten sich einige Kameraden mit der Frage, warum sich die Räder am Förderturm an der Langenberger Str. jeden Tag immer mal wieder drehten. Kohle wird hier immerhin seit der Stilllegung im Jahre 1968 nicht mehr gefördert. Wer jetzt allerdings dachte, der Förderturm steht nur noch zur Zierde, wurde am Freitag eines besseren belehrt. Jeden Tag fahren Kumpels der RAG auf 325 Meter talwärts um unter Tage grosse Wasserleitungen und Pumpen zu warten. Auf Heinrich befindet sich die grösste Anlage zur Wasserhaltung im Ruhrgebiet. Weil alle Revierzechen untereinander verbunden sind, muss auf Heinrich ständig Wasser aus ca. 350m ans Tageslicht gepumpt werden. Weil Überruhr einige Meter höher als beispielsweise Oberhausen liegt, hätte unsere Nachbarstadt sonst ein kleines Wasserproblem (Quelle: www.essen.de

).

Gründungsfest 2009

Oberbrandrat Veit Lenke (h.l.) sowie Löschzugführer Heinz-Josef Streicher (v.r.) und Stellvertreter Knut Hartung (h.r.) mit den geehrten Kameraden Florian Streicher (v.l.), Felix Streicher (v.m.) und Andre Hoppensack (h.m.).

Auf eine nunmehr 115jährige Geschichte kann unser Löschzug seit dem 19. Februar zurückblicken. Als die Ortsbezeichnung noch Altendorf an der Ruhr lautete, wurde 1894 eine Freiwillige Feuerwehr gegründet. Genau 100 Jahre später, 1994, kam eine eigene Jugendfeuerwehr-Gruppe hinzu, die nun somit parallel ihren fünfzehnten Geburtstag feiern konnte. Am vergangenen Freitag gab es aus diesem Anlaß eine Feierstunde in der örtlichen Feuerwache.

Im Rahmen dieser Feierlichkeit wurden durch den Oberbrandrat Veit Lenke auch drei Beförderungen ausgesprochen: Feuerwehrmannanwärter Felix Streicher darf sich von nun an Feuerwehrmann, Florian Streicher Oberfeuerwehrmann und Andre Hoppensack Unterbrandmeister nennen. Veit Lenke betonte das sich für ein Ehrenamt wie die freiwillige Feuerwehr in der heutigen Zeit leider immer weniger junge Menschen begeistern lassen. Um so mehr war er über das hohe Engagement in den Reihen der Burgaltendorfer Brandschützer erfreut.

Feuerwehr warnt vor Betreten von Eisflächen

Die nun schon länger andauernde Kältewelle sorgt dafür, daß immer mehr Wasserflächen zufrieren. Vor allem stehende und langsam fließende Gewässer wie die Nebenarme der Ruhr sind bereits zugefroren. Augenscheinlich scheint es es sich dabei um eine ausreichend dicke Eisschicht zu handeln - doch der Schein trügt! Daher warnen nicht nur wir, sondern auch alle andere Hilfsorganisationen vor dem Betreten von Eisflächen im Bereich von Flüssen wie hier der Ruhr oder ihrer Nebenarme sowie von Teichen, Tümpeln oder sonstigen Gewässern. Auch das Schlittschuhlaufen ist auf den Eisflächen nicht gestattet! Da die Stärke des Eises nicht gemessen wird, wird weder eine zeitlich befristete Nutzung gestattet, noch kann eine Haftung aufgrund der entstehenden Gefahren übernommen werden! Sollten Sie dennoch einmal Zeuge eines Eisunfalls werden, haben wir hier ein paar Ratschläge zusammengetragen:

  • Notruf absetzen. (Seit einiger Zeit befinden sich auf den Ruhrwanderwegen Notruf-Tafeln mit einer genauen Standort-Beschreibung)
  • Sollten Sie es sich zutrauen, einen Rettungsversuch zu unternehmen, stets liegend vorgehen, damit sich so das Eigengewicht besser auf der Eisfläche verteilen kann. Stets auf Eigensicherung beachten!
  • Dem Verunglückten nie die Hand reichen, sondern immer einen langen Gegenstand suchen (Ast, Stange, ...). Es besteht sonst die Gefahr, selbst ins Wasser gezogen zu werden.
  • Die gerettete Person so wenig wie möglich bewegen und ihr verständlich machen, sich selbst auch nicht zu bewegen. So wird vermieden, daß Blut aus den stark unterkühlten Gliedmaßen zu schnell zum Herz gelangt.
  • Die gerettete Person in warme Decken/Kleidung hüllen und flach lagern. Keinesfalls die Arme oder Beine hochlagern!
  • Wenn möglich, warme, zuckerhaltige Getränke reichen. Auf keinen Fall alkoholische Getränke anbieten!
  • Die gerettete Person bis zum Eintreffen des des Rettungsdienstes betreuen.

Trotz aller Warnungen und Verbote, gibt es leider doch immer mal wieder Menschen, die leichtsinnigerweise die Eisflächen betreten und einbrechen. Um auf diese Unglücksfälle vorbereitet zu sein, führen auch wir in den Wintermonaten kleinere Übungen zur Eisrettung durch. Eine dieser Übungen fand am vergangenen Samstag statt....