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Einsätze in 2020: 149
Prognose für 2020: 184

FW-E: Wohnungsbrand in Holthausen - eine Person von der Feuerwehr gerettet

Essen-Holthausen, Schaffelhofer Weg, 28.06.2020, 11:22 Uhr (ots)

Am späten Sonntagvormittag wurde die Feuerwehr Essen zu einem Wohnungsbrand im Schaffelhofer Weg in Holthausen alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte war eine starke Rauchentwicklung aus dem siebengeschossigen Gebäude zu erkennen und nach Auskunft von Nachbarn wurde der etwa neunzigjährige Bewohner der Brandwohnung im 4. OG noch vermisst. Daraufhin wurden sofort zwei Trupps zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude geschickt sowie eine Drehleiter auf der Rückseite in Stellung gebracht. Nach kurzer Suche wurde der gehbehinderte Mann in seinem Rollstuhl sitzend in der Wohnung gefunden und von Trupps der Freiwilligen und Berufsfeuerwehr ins Freie getragen und dem Rettungsdienst übergeben. Das eigentliche Feuer in einer Küchenzeile konnte daraufhin schnell gelöscht werden. Um eine Rauchausbreitung aus der Brandwohnung in das Gebäude zu minimieren, wurde ein mobiler Rauchschutzvorhang in die Wohnungseingangstür gehängt. Weitere Einsatzkräfte nahmen einen Hochleistungslüfter vor, um den Rauch aus der Brandwohnung herauszudrücken. Das restliche Gebäude wurde von Trupps kontrolliert, alle anderen Bewohner hatten es aber selbstständig verlassen oder konnten in ihren Wohnungen verbleiben. Nach den Lüftungsmaßnahmen konnten die restlichen Wohnungen des Gebäudes freigemessen und den Bewohnern übergeben werden. Die Feuerwehr Essen war mit Einsatzkräften der Wachen Burgaltendorf, Kupferdreh, Steele, Rüttenscheid, Kray und Mitte sowie mit der Freiwilligen Feuerwehr Burgaltendorf im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (SK)

 

FW-E: Boot gekentert - Zwei verletzte Personen

Burgaltendorf, Horster Schleuse, 31.05.2020, 14:13 Uhr (ots)

Ein jähes Ende nahm eine Kanutour von zwei jungen Männern am Nachmittag des Pfingstsonntages. Beim Befahren der Bootsrutsche an der Horster Schleuse kenterte ihr Boot und beide Männer wurden verletzt. Beim Eintreffen der ersten Kräfte befanden sich alle bereits auf dem Trockenen und konnten vom Rettungsdienst erstversorgt werden. Der Transport zu den am Leinpfad wartenden Rettungswagen gestaltete sich jedoch etwas schwierig, da die Verletzten über ein schmales Schleusentor hätten transportiert werden müssen. So entschied man sich dazu, ein Boot ins Oberwasser der Schleuse zu verlegen und die Patienten damit ans dort flachere Ruhrufer zu verbringen. Ein Mann wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht, ein weiterer Mann konnte aufgrund seiner nur oberflächlichen Verletzungen eigenständig einen Arzt aufsuchen. Die Anfahrt der Rettungskräfte gestaltete sich auf dem Leinpfad entlang der Ruhr als schwierig, da viele Fahrradfahrer bei dem schönen Wetter unterwegs waren und z.T. nur sehr unwillig Platz machten. Im Einsatz waren Kräfte der Freiwilligen und Berufsfeuerwehr Essen sowie von der DLRG Essen und Bochum. Bei den Rettungsarbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann leicht. (SK)

Einsatz Niederkrüchten

Nun heißt es auch für uns: Einsatzende!

Um 21.00 Uhr sind alle Kameradinnen und Kameraden wieder auf der Wache angekommen.
Ein kräftezehrender und langandauernder Einsatz geht für unsere Einheit zu Ende.

Hier ein paar Zahlen, Daten, Fakten:

Alarmierung: Montag, 20.04.2020 um 21.56 Uhr
Einsatzende: Samstag, 25.04.2020 um 21.00 Uhr
Gesamteinsatzdauer: 118 Stunden
Geleistete Mannstunden: 1029 Stunden
Geförderte Wassermenge: 15.000.000 Liter
Personal im Einsatz: 1600 deutsche Feuerwehrleute

Wir möchten uns bei den anderen HFS-Einheiten für die tolle Zusammenarbeit bedanken. Wir konnten uns viel
austauschen, neue Kontakte knüpfen und gegenseitig unter die Arme greifen.
Die Verpflegung und Logistik vor Ort wurde super organisiert.

Ein Danke geht auch an unsere Frauen, Familien und auch an unsere Arbeitgeber, die uns bei diesem Einsatz unterstützt haben.

Einsatz Niederkrüchten - Offizieller Pressebericht

Am Montagabend erreichte die Feuerwehr Essen ein Hilfeersuchen aus dem Kreis Viersen, nahe der Grenze zu den Niederlanden. Im niederländischen Naturschutzgebiet De Meinweg war ein Feuer ausgebrochen, welches sich durch die anhaltende Trockenheit und böigen Wind rasant ausbreitete. Die Wasserversorgung war eines der größten Probleme. Aus Essen rückte ein sogenanntes HiTrans-Fire-System aus, ein Spezialfahrzeug, mit dem in kurzer Zeit große Mengen Wasser gefördert werden können. Drei weitere dieser Spezialfahrzeuge kamen aus Düsseldorf, Duisburg und Oberhausen. Alle vier gemeinsam pumpten über eine etwa siebeneinhalb Kilometer lange Strecke mehrere tausend Liter Wasser pro Minute aus dem Flüsschen Schwalm in einen in der Nähe der Einsatzstelle gelegenen Weiher, das Melickerven. Dort konnten die kleineren Löschfahrzeuge dann Wasser entnehmen und die eigentliche Brandbekämpfung durchführen. Zur Stunde laufen die Maßnahmen noch, ein erster Personaltausch hat bereits stattgefunden. Die Brandursache ist unbekannt. (MF)

Infobox: Auch in Essen hat es in den vergangenen 24 Stunden mehrere kleine Flächenbrände gegeben. Buschwerk und Gras sind knochentrocken, es genügt ein Funke, um Brände auszulösen. Der Deutsche Wetterdienst warnt für das Essener Stadtgebiet vor Wald- und Flächenbränden. Der Waldbrandindex steht bei Stufe drei von fünf, der Graslandindex sogar bei Stufe vier von fünf, mindestens für die nächsten drei Tage.